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Wissenswertes über Energie sparen
Im Zuge immer weiter
steigender Einkaufspreise für fossile Energien und nationale Steuererhöhungen
erlangt das Thema "Energie sparen" eine immer
größer werdende ökologische und ökonomische
Bedeutung.
Energieeinsparverordnung ENEV
2007
Die Energiesparverordnung soll festlegen, wie ein Gebäude errichtet werden muss, damit
die notwendige
Heizenergie einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
Neu an dieser Verordnung ist, dass ein Gebäude
energetisch als Ganzes betrachtet wird.
Jeder Autofahrer weiß, wie viel Sprit sein
Fahruntersatz verbraucht, hingegen weiß kein Mensch, wie viel
Energie ein Gebäude verbraucht. Zu diesem Zwecke
gibt es ab 01.01.2008 den sogenannten Gebäudeenergie-
pass, der genau ausweist, in welcher Höhe
Energiekosten anfallen. Dieser Pass wird benötigt, sobald das Gebäude
veräußert, vererbt oder vermietet wird.
Harmonisierung
europäischer Normen (U ist nicht gleich k)
Die kommenden europäischen Normen EN 10077 und EN 12412
beinhalten neue Festlegungen für die
Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten für Fenster
und Rahmen. Bei der Bestimmung des U(f) (=U-value frame)
(bisher k(R) K-Wert Rahmen) werden künftig abweichend von
den jetzt geltenden Regelungen die Rahmenabwicklungs-
flächen (Oberflächen) statt nur der Bauhöhe
berücksichtigt. Beim Glas (U(g)) wird künftig auch der Randverbund in die
Energierechnung Eingang finden. Somit führen diese
Abweichungen zu höheren Zahlenwerten in den Tabellen).
Energiespargebot
auch für den Altbau
Wie auch schon die Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1995
enthält der Entwurf zur ENEV 2000 Anforderungen
auch für den Fall, das bestehende Fenster oder
Balkontüren ausgetauscht werden. Darin heißt es, das wenn bei beheizten
Räumen Fenster und Fenstertüren in der Weise erneuert
werden, das einerseits das gesamte Bauteil ersetzt oder
erstmalig eingebaut wird, zusätzliche Vor- oder
Innenfenster eingebaut werden oder die Verglasung bei geeignetem
Rahmen ersetzt wird, die Anforderungen der ENEV 2000 für
das Bauteil Fenster zu beachten sind. Dabei wird für das
gesamte Fenster ein k-Wert von kleiner oder gleich 1,7
W/m²K gefordert. Daraus folgt für die Verglasung ein Höchst-
k-Wert von 1,5 W/m²K (lt. Bundesanzeiger)

Heinzmann hilft Energie sparen
Ein
guter Wärmeschutz ist die wichtigste Voraussetzung für einen niedrigen
Heizenergiebedarf.
Heinzmann liefert schon heute die technischen
Voraussetzungen von morgen. So werden Fenster und Türen
generell mit Wärmeschutzglas von k=1,1 W/m²K geliefert
und Aufsatzelemente standardmäßig mit dem zwei-
teiligen Wärmeschutzdämmkeil ausgestattet.
Übersicht
Energieeinsparungspotential
| Haustyp |
Altbau |
bis
1993 |
seit
WSchVO 1995 |
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k-Wert (W/m²K)
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5,2 |
2,6 |
1,6 |
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jährlicher Heizenergie-
verbrauch pro qm (kWh/m²a)
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460-615 |
185-260 |
54-100 |
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entspricht Liter
Heizöl l/m²
|
46-62
 |
18-26
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5-10
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richtig Lüften
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Genauso
wichtig, wie Wärmeschutzfenster, die aufgrund
immer weiter fortschreitender Entwicklung im Bereich
Dichtungstechnik immer dichter werden, ist im Gegenzug das
richtige Lüften im Wohnbereich, um die Entstehung
von feuchten Wänden und Schimmelpilzbildung nachhaltig
zu vermeiden. Dabei ist zu beachten, das permanent in
Kipp-Stellung stehende Fenster oder Balkontüre zwar den benötigten Luftaustausch
bewerkstelligen, jedoch die
eigentlich gewünschte Wärmeschutzfunktion dadurch ad absurdum geführt wird. Deshalb ist es besser durch
sogenanntes "Stosslüften" die
Fenster bzw. Türen voll zu öffnen und die Luft zirkulieren
zu lassen und nach einigen Minuten wieder zu schließen.
Dabei sollte darauf geachtet werden, die Heizung während
dieser Lüftungsphase heruntergedreht wird, um unnötige Energieverluste zu
vermeiden.
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